Forderungen


Wir möchten die hohe Qualität der
ambulanten medizinischen Versorgung in
Pforzheim und im Enzkreis erhalten bzw. optimieren.
Dazu dienen unsere Forderungen an die
Gesundheitspolitik.



1.) Wir fordern mehr Transparenz für die Patienten und für uns als Leistungserbringer.

Das bedeutet:   
   
  1. Die Erstellung einer  Positivliste für Medikamente unter ärztlicher Mitwirkung. Bewährtes muss bleiben!

  2. Wir fordern das Kostenerstattungsprinzip. Der Patient soll – wie bei den Privatversicherten – eine Rechnung erhalten und diese begleichen. So hat er einen Überblick über die abgerechneten Leistungen und tritt direkt an seine Krankenversicherung heran und erhält die versicherte Summe von dieser zurück.

  3. Wir fordern, dass das Morbiditätsrisiko wieder von den Krankenkassen getragen werden muss. Wir lassen nicht zu, dass die kranken Kassen sich auf unseren Rücken gesund sparen.
       
  4. Wir fordern, dass Leistungen betriebswirtschaftlich kalkuliert werden und nicht in Punkten, sondern in Euro und Cent bezahlt werden.
     

2.) Wir fordern den Abbau unnötiger Bürokratie. Wir möchten als Ärzte und Therapeuten nicht zu Formularausfüllern verkommen. Wir möchten weiterhin unsere Patienten versorgen. Bürokratie macht die Qualität der ärztlichen und therapeutischen Versorgung nicht besser.    
  1. Wir lehnen unsinnige Anfragen von Seiten der Krankenkassen und des MDK ab.     

  2. Wir fordern interne statt externer Qualitätssicherung durch Entwicklung gemeinsamer Standards, Qualitätszirkelausbau und eines Kooperations-Kodex: von den Leistungsträgern selbst entwickelt.
    Beispiel:
    Suchtmedizinische Versorgungsstruktur mit Kooperationsverträgen, Leitlinien und Patientensteuerung.

  3. Wir fordern die Abschaffung der Praxisgebühr.


3.) Wir fordern die Rücknahme der Bonus-Malus-Regelung.


4.) Wir fordern die Sicherstellung einer wohnortnahen ambulanten Haus- und Fachärztlichen Versorgung durch unabhängige Ärzte und Psychologen.